News 3

04.11.2015: Geglückter
Saisonabschluss für das
TJ-Racing-Team

Als letzte Veranstaltung in der Motorsportsaison 2015 stand am vergangenen Wochenende VLN Lauf Nummer 10 auf dem Plan. Mit Tobias Jung, Marcel Müller, Andreas Kunert sowie Patrick Boidron waren vier Fahrer genannt. Mit dem „Schneehasen“ in der Klasse H2, sowie „Olaf“ in der Klasse SP3 sollten alle Fahrer entsprechend auf beide Fahrzeuge verteilt werden.

Wie gewöhnlich verlief die Abnahme sowie das Einrichten der Box ohne Probleme, sodass sich die Piloten bereits am Freitagabend im Media Center des Nürburgrings der Fahrerbesprechung unterzogen. Am Samstagmorgen verdichtete sich bereits beim ersten Blick ins Freie, dass es möglicherweise zu Verzögerungen aufgrund von Nebel kommen kann. An der Strecke angekommen wurde diese Vermutung bestätigt und so kam es zu einer Zeit der Ungewissheit.

Nach mehrstündiger Verspätung wurde die Aufnahme des Trainings für kurz nach 11 Uhr, sowie eine verkürzte Renndauer von 3 Stunden bekannt gegeben. Im Laufe des Trainings konnten zuerst Patrick und anschließend Andreas die geplanten Runden durchführen, ehe Marcel mit seiner Runde die Bestzeit für den „Schneehasen“ setzte. Leider hatte Olaf bereits im Verlauf des Trainings Probleme mit dem Motor. Nachdem der „Schneehase“ nach kurzem Check bereit für die Startaufstellung sowie Einführungsrunde war, unternahm Tobias einen letzten Versuch auf Olaf indem er aus der Box nachstartete.

Patrick, welcher den Start auf dem „Schneehasen“ fuhr, konnte sich aus allen Problemen sowie Reibereien der Startphase heraushalten und das Fahrzeug ohne Probleme übergeben. Leider waren alle Versuche, Olaf noch an den Start zu bekommen, vergeblich. Bereits nach einer Runde musste das Fahrzeug wieder abgestellt werden. Marcel übernahm den „Schneehasen“ von Patrick und konnte mit einem kurzen Stint und konstanten Rundenzeiten das Fahrzeug ohne Probleme an Andreas abgeben. Dieser fuhr die nächsten Runden ebenso problemlos wie die Piloten zuvor. Zum Abschluss übernahm Tobias, welcher erneut zu Gunsten der anderen Piloten auf seine Runden verzichtete, für die letzten wenigen Minuten das Steuer. Leider wurde er bereits auf der ersten Runde durch den Abbruch der Veranstaltung gestoppt und konnte, wie so oft in dieser Saison, nicht die volle geplante Distanz absolvieren.

Nun ist die Saison 2015, zumindest fahrerisch, beendet. In den nächsten Wochen werden die beide Astra´s in den Winterschlaf verabschiedet, sowie weiter am Calibra gearbeitet um diesem Anfang der nächsten Saison zu testen. Bezüglich unseres Gewinnspiels können wir vermelden das Sascha Andree unseren Team Hoodie gewonnen hat. Herzlichen Glückwunsch!


News 2

29.10.2015: Erneut perfekte Teamleistung von Mechanikern und Fahrern beim RCN 3h-Rennen

Die Saison der Rundstrecken-Challenge Nürburgring endet traditionell mit dem 3h-Rennen „Schwedenkreuz“. Erstmals zählt die Veranstaltung in diesem Jahr zur RCN-Meisterschaftswertung. In einem Starterfeld von über 200 Teilnehmern gingen Tobias Jung, Mario Puksec sowie Cornelius Nimmesgern mit unserem „Schneehasen“ auf die Jagd nach schnellen Rundenzeiten. Im Gegensatz zu den meisten anderen Veranstaltungen erfolgte diesmal Training und Rennen erst am Sonntag, sodass sich das Team auch erst am Samstagnachmittag zur Abnahme sowie zum Einräumen der Box traf.

Nachdem dies alles ohne Probleme erledigt wurde und die Nacht überstanden war, ging es am nächsten Morgen pünktlich um halb Neun zur Fahrerbesprechung, ehe wenig später das Training startete. Erster Pilot auf dem „Schneehasen“ war Mario, der sich nach seinem letzten Einsatz im Sommer diesen Jahres sofort wieder wohlfühlte und nach ein paar kurzen Runden Grand-Prix-Strecke für eine gezeitete Runde auf die Nordschleife abbog. Nachdem er diese absolviert hatte, übernahm Cornelius das Steuer und benutzte ebenfalls die Grand-Prix-Strecke, um sich an sämtliche Gegebenheiten und vor allem an das Fahrzeug, welches für ihn völlig unbekannt war, zu gewöhnen. Auch er ging für eine gezeitete Runde auf die Nordschleife, bevor er das Auto an Tobias übergab.

Dieser hatte das klare Ziel nun mit einer schnellen Runde den „Schneehasen“ so weit wie möglich nach vorne in der Klasse H4 zu stellen. Leider gab es in der Einfahrt zum Karussell ein Missverständnis mit einem anderen Teilnehmer, bei dem Tobias zwar eine Kollision verhindern konnte, sich jedoch bei dem Ausweichmanöver einen Schaden am Getriebe zugezogen hatte.

Während Tobias auf das Ende des Trainings wartete, um an die Box geschleppt zu werden, machte sich bereits ein Teil der Crew auf den Weg nach Bonn, um das entsprechende Ersatzgetriebe zu holen. Als man wieder zurück am Nürburgring angekommen war, hatte man das defekte Getriebe bereits ausgebaut und es konnte umgehend mit dem Einbau begonnen werden. Pünktlich zur Einführungsrunde war der „Schneehase“ fertig und somit bereit für die 3-Stunden-Renndistanz.

Startfahrer Mario konnte zu Beginn der Veranstaltung bereits einige Plätze aufholen und etablierte den Astra mit schnellen Rundenzeiten im Mittelfeld. Nach einer Stunde erfolgte schließlich der Fahrerwechsel auf Cornelius, welcher sich immer mehr herantastete und auch seine Rundenzeiten steigern konnte. Die letzte Stunde wurde der „Schneehase“ von Tobias pilotiert und auch er hatte, wie bereits Mario und Cornelius, sehr viel Spaß an dieser Veranstaltung. Besonders gegen Ende der Veranstaltung brach die Dunkelheit über die Eifel herein, sodass sich eine leichte 24h-Rennen Atmosphäre ergab. Am Ende belegte man einen guten achten Platz. Bei unserer vorletzten Veranstaltung haben die Fahrer und selbstverständlich auch wieder jeder Helfer eine hervorragende Arbeit geleistet, sodass alle zufrieden die Heimreise antreten konnten.

Bereits am nächsten Wochenende geht es mit dem Saisonfinale der VLN weiter. Dort werden wir voraussichtlich zum Abschluss der Saison nochmals mit beiden Fahrzeugen an den Start gehen. Pilotiert werden diese von Tobias Jung, Marcel Müller, Andreas Kunert sowie Patrick Boidron.

Zum Abschluss haben wir noch einen kleinen Aufruf. Da aktuell mit dem Neuaufbau des Calibra's sowie den den Vorbereitungen und Einsätzen beider Astra's sehr viel Arbeit vor uns liegt, sind wir nach wie vor auf der Suche nach helfenden Händen für den Rest dieser Saison, sowie für das nächste Jahr. Solltet ihr also Spaß daran haben die Fahrzeuge für die entsprechenden Veranstaltungen vorzubereiten sowie den Renneinsatz zu betreuen könnt ihr euch gerne über unsere Facebook Seite oder unter TJ-Racing-Team@web.de mit uns in Verbindung setzen.


News 1

09.09.2015: Erster Doppelstart des TJ-Racing-Teams in der VLN

Nachdem das Team den sechsten VLN Lauf ausgelassen hat, fand am 5. September mit dem Opel 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen das eigentliche Saisonhighlight statt. Auch die Tatsache, dass Tobias Jung es erstmals mit zwei Fahrzeugen zu einem VLN Lauf wagte, ließ die Spannung im Vorfeld der Veranstaltung steigen. Mit Tobias Jung, Marcel Müller, Kevin Totz, Andreas Kunert sowie Patrick Boidron wurden fünf Fahrer auf zwei Fahrzeuge aufgeteilt, um die längste VLN Veranstaltung des Jahres optimal bewältigen zu können.

Um jedoch am Samstag mit allen fünf Fahrern an den Start gehen zu können, mussten Andreas und Patrick freitags noch den Lehrgang für Ihre Nordschleifen Permit B bestehen. Nachdem am Freitagvormittag für beide zwei Stunden Theorie auf dem Programm standen, wurden auf dem Schneehasen einige Runden im Training der MH Sportpromotion mit Unterstützung eines Instruktors bewältigt. Aufgrund der langjährigen Erfahrung aus verschiedenen Youngtimer-Veranstaltungen wurde von dem beisitzenden Instruktor nach wenigen Runden bereits das für Samstag benötigte Zertifikat ausgestellt. Mit Ausnahme eines Reifenschadens wurde der Freitag auch letztendlich ohne Probleme absolviert. Am Samstagmorgen trafen sich Helfer und Fahrer um kurz nach sieben Uhr in Box 18 und bereiteten die Fahrzeuge vor. Nachdem die Fahrer von der um kurz vor acht Uhr beginnenden Fahrerbesprechung zurückkehrten, machten sich diese bereit für die ersten Trainingsrunden.

Im Olaf nahm Kevin Platz und fuhr zunächst einige Runden Grand-Prix-Strecke ehe er bei schwierigen Bedingungen für die gezeiteten Runden auf die Nordschleife ging. Parallel dazu nahm Andreas im Schneehasen Platz und fuhr eine gezeitete Runde, ehe er das Steuer an Patrick abgab. Patrick, der sich ebenso wie Andreas bereits am Vortag mit dem Fahrzeug vertraut machen konnte, fuhr ebenfalls nur eine gezeitete Runde. Marcel entschied sich, sofort seine Pflichtrunde im Training zu absolvieren. Tobi hingegen hoffte für seine Runde auf eine weiter abtrocknende Strecke. Marcel hatte jedoch bereits im Bereich Flugplatz mit wieder einsetzendem Regen zu kämpfen und auch die spätere Runde von Tobias konnte aufgrund des Regens nicht die erhoffte Zeitverbesserung bringen.

In der zweistündigen Pause zwischen Training und Rennen wurden Kevin sowie Marcel als Startfahrer festgelegt. Beide entschieden sich nach längerer Überlegung, auf Slicks ins Rennen zu gehen. Auf noch feuchter Strecke in den ersten Runden konnten sich jedoch beide aus allem heraushalten und machten mit den Slicks einigen Boden auf die Konkurrenz gut. Kevin konnte sogar in einer relativ freien Runde die schnellste Runde des Tages für sich und das Team verbuchen. Nach etwas mehr als einer Stunde konnte Marcel den Schneehasen auf Platz 2 in der fünf Teilnehmer-starken Klasse H2 an Patrick übergeben. Wenig später kam Kevin in die Box und übergab das Auto auf Platz 1 liegend an Tobias.

Leider musste Tobias bereits nach wenigen Runden einen unfreiwilligen Boxenstopp einlegen, da ein Defekt am Ausrücklager aufgetreten war. Während der Reparaturphase kam die nächste Hiobsbotschaft, diesmal durch die Rennleitung. Aufgrund eines leichten Code 60 Verstoßes des Schneehasen im Bereich Fuchsröhre musste man eine 45 Sekunden Stop and Go Strafe absitzen. Leider hielt das Pech auch nach der Strafe weiter an, denn als Olaf nach wie vor zur Reparatur in der Box stand, musste man mit ansehen wie Andreas, welcher inzwischen das Steuer von Patrick übernommen hatte, in seiner letzten geplanten Runde aufgrund eines Treffers im Heckbereich in der wieder umbenannten „Veedol-Schikane“ im Kiesbett landete.

Mit vereinten Kräften arbeitete man nun parallel an Olaf und dem Schneehasen. Es ist unglaublich, welch tolle Arbeit von jedem einzelnen Helfer geleistet wurde, besonders wenn man bedenkt, dass es sich um eines der kleinsten Privatteams der VLN handelt. Nach kurzer Reparatur am Schneehasen war dieser weitestgehend wieder hergestellt und konnte zurück auf die Strecke gehen. Wenig später war auch Olaf wieder einsatzbereit und auf der Strecke.

Auf Olaf kam Tobias wieder in die Box, nachdem er seine Runden planmäßig abgeschlossen hatte und übergab das Steuer an Kevin. Auch Patrick überstand seinen zweiten Turn ohne Probleme und konnte das Fahrzeug wieder zurück an Andreas abgeben. Pünktlich zum letzten geplanten Boxenstopp von Andreas auf Marcel, steuerte Kevin ebenfalls die Box an, Grund dafür waren Probleme mit dem Öldruck. Nachdem der Boxenstopp auf Marcel problemlos abgewickelt wurde, kümmerten sich nun wieder alle Hände um Olaf, um diesen noch für eine letzte Runde erneut auf die Strecke zu schicken.

Marcel konnte seine schnellste Runde aus der vergangenen Veranstaltung nochmal etwas steigern und fuhr einen problemlosen letzten Stint. Als Tobias für die letzte Runde nochmals auf die Strecke kam, fuhren beide Astras im Formationsflug die letzten Runde. Ab dem Bereich Karussell schloss sich der 3er Golf des Hess Teams an und machte einen schönen Zieleinlauf nach über sechs Stunden spannendem Motorsport perfekt.

Mit Platz drei für den Schneehasen und Platz 5 für Olaf kann man aufgrund der aufgetretenen Probleme sehr zufrieden und stolz darauf sein, beide Fahrzeuge ins Ziel gebracht zu haben. Dies ist ausschließlich der Verdienst aller Helfer, die nie den Kopf hängen ließen und immer wieder 100% gaben.

Ob wir beim nächsten Lauf, am 3. Oktober, ebenfalls starten ist aktuell noch nicht sicher, die Planungen laufen jedoch auf Hochtouren. Ebenfalls für das 24h-Rennen sind die Planungen frühzeitig in vollem Gange. Aktuell haben wir bereits einige Fahrer und werden vermutlich mit unserem neu erworbenen DTC Calibra an den Start gehen. Sollten sich noch Fahrer finden, welche selbstverständlich über uns auch die Nordschleifen Permit erwerben können, besteht durchaus die Möglichkeit auch den Astra wieder einzusetzen.